18:11 12 August 2020
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    Die Zahl der Zivilisten, die im Zeitraum von August 2014 bis Dezember 2018 bei den Angriffen der von den USA geführten Anti-Terror-Koalition ums Leben gekommen sind, liegt bei 1190. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung der Koalition hervor.

    „Von August 2014 bis Dezember 2018 führte die Koalition insgesamt 32.390 Luftangriffe durch“, hieß es.

    Mit Blick auf die vorliegenden Angaben gehe die Koalition von mindestens 1190 zivilen Opfern in Syrien aus, die bei ihren Luftattacken getötet wurden.

    Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu im Dezember 2018 in einem Schreiben an den damaligen Pentagon-Chef  James Mattis darauf verwiesen, dass insgesamt 1500 Zivilisten „in den letzten Monaten“ in Syrien bei Angriffen der US-Koalition getötet worden seien.

    Im Dezember 2018 hatte US-Präsident Donald Trump den Abzug der US-Truppen aus Syrien angeordnet. Allerdings ist bis jetzt nicht genau bekannt, wann der Abzug eigentlich erfolgen soll.

     

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    Tags:
    Zivilopfer, Syrien, USA