02:29 30 November 2020
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    Die deutsche Regierung soll der Rheinmetall Group verboten haben, gemeinsam mit der Ukraine ein mobiles Boden-Luft-Raketensystem zu bauen. Dies behauptet jedenfalls Alexander Klotschko, Manager der Kiewer Rüstungsfirma Arsenal.

    Arsenal habe mit dem Düsseldorfer Rüstungskonzern ein Flugabwehrsystem mit mehreren Raketen auf mobiler Startrampe bauen wollen, sagte Klotschko im Gespräch mit dem ukrainischen Militärmagazin OPK. Das Projekt sei jedoch am Widerstand der Bundesregierung gescheitert.

    „Die Firma Rheinmetall hätte unter anderem Fahrzeug, Zielzuweisung und —erfassung für unsere Rakete bauen sollen“, sagte Klotschko in dem Interview.  „Aber unsere deutschen Freunde aus der Regierung verboten es ihr.“

    Näher wollte Klotschko sich zu dem angeblich gestoppten Projekt nicht äußern.

    Arsenal war bereits 1764 im damaligen Russischen Reich als Waffenfirma gegründet worden. Zu Sowjetzeiten spezialisierte sich das Unternehmen auf die Herstellung optischer Geräte für das Militär.

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    Flugabwehr-Lenkwaffen, Rakete, Rheinmetall, Deutschland, Ukraine