Widgets Magazine
13:49 18 Oktober 2019
SNA Radio
    Venezuelas Präsident Nicolas Maduro

    Noch in diesem Jahr: Maduro kündigt vorgezogene Wahlen an

    © REUTERS / Miraflores Palace
    Politik
    Zum Kurzlink
    901449
    Abonnieren

    Die Staatskrise in Venezuela spitzt sich weiter zu. Am Samstag sind sowohl die Anhänger des venezolanischen gewählten Präsidenten Nicolas Maduro als auch des Oppositionsführers Juan Guaido auf die Straße gegangen. Maduro nutzte die Demonstration für eine wichtige Erklärung.

    Der unter starkem Druck stehende venezolanische Präsident Maduro hat vorgezogene Parlamentswahlen angekündigt.

    Demnach sollen die nächsten Parlamentswahlen noch 2019 abgehalten werden, erklärte Maduro am Samstag vor seinen Anhängern in der Hauptstadt Caracas.

    >>>Mehr zum Thema: Krise in Venezuela: Teheran sichert Maduro Unterstützung zu<<<

    Ursprünglich waren die Wahlen erst für das Jahr 2020 angesetzt.

    Zuvor hatten die USA offen zum Sturz Maduros aufgerufen. Washington wirft ihm eine diktatorische Amtsführung vor und unterstützt direkt den Anführer der Opposition, Guaido, der sich selbst zum Übergangspräsidenten ernannt hatte.

    Guaido wurde fast sofort nach seiner „Selbstausrufung“ von den USA als „legitimer Staatschef“ anerkannt, ebenso von einer Reihe lateinamerikanischer Staaten.

    Einige Tage später verabschiedete auch das EU-Parlament eine Resolution mit der Anerkennung von Guaido.

    >>>Mehr zum Thema: Venezuela: Proteste gegen Maduro, Proteste gegen Guaido<<<

    Andere Staaten, darunter Russland, China und der Iran, unterstützen die Regierung von Maduro.

    Die venezolanische Armee bleibt dem amtierenden Staatschef Nicolas Maduro bisher treu.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Parlamentswahl, Juan Guaido, Nicolas Maduro, Caracas, Venezuela