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    Deutschland hat seine Teilnahme an einer Konferenz abgesagt, die in Kasan hätte stattfinden sollen, geht aus einer Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor. Die Teilnahme einer Universität von der Krim soll der Grund gewesen sein.

    Dies wäre das fünfte Treffen der Leiter russischer und deutscher Bildungs- und Forschungseinrichtungen gewesen, eines der wichtigsten Ereignisse im Rahmen des russisch-deutschen Jahres der Wissenschafts- und Bildungspartnerschaften 2018-2020, teilte das Außenministerium mit.

    Es wird darauf hingewiesen, dass auch die Teilnahme des Rektors der Föderalen Universität Krim, Andrej Falalejew, an der Konferenz geplant sei. Eine Woche vor dem Forum hätten das deutsche Auswärtige Amt und die deutschen Universitäten den Organisatoren jedoch ein Ultimatum gestellt, nach dem Falalejew die Teilnahme am Forum wegen „Nichtanerkennung der Krim und der Stadt Sewastopol als Teil Russlands durch Deutschland“ verwehrt werden sollte.

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    „Im Wesentlichen geht es um die Absicht der deutschen Seite, Einwohner dieser Regionen und Vertreter der dortigen Strukturen von bilateralen Kooperationsprogrammen auszuschließen. In dieser Hinsicht bekräftigen wir unsere unveränderte Position, wonach die Krim und Sewastopol vollwertige Subjekte der Russischen Föderation sind“, heißt es in der russischen Stellungnahme. Jede Ausnahmeregelung in diesem Zusammenhang sei definitionsgemäß nicht möglich, insbesondere wenn versucht werde, diese durch Bedrohungs- und Druckmethoden zu erreichen. Vor diesem Hintergrund liege die gesamte Schuld für den Zusammenbruch der Konferenz in Kasan ausschließlich auf deutscher Seite. „Wir bedauern, dass sie diesmal die Sprache der Ultimaten dem Dialog vorgezogen hat“, betonte das russische Außenministerium.

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    Tags:
    Ultimatum, Universität, strategische partnerschaft, Wissenschaft, Partnerschaft, Aussenministerium Russlands, Auswärtiges Amt, Kasan, Sewastopol, Krim, Deutschland, Russland