03:35 07 April 2020
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    Das kanadische Außenministerium hat Korrespondenten der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti sowie Sputnik die Akkreditierung für das Treffen der Lima-Gruppe verweigert. Bei diesem Treffen in Ottawa sind Gespräche der Teilnehmer-Länder über die Situation in Venezuela geplant.

    Eine konkrete Begründung für die Verweigerung der Akkreditierung ist nicht bekanntgegeben worden.

    Der Sputnik-Korrespondent habe sich in der Vergangenheit „nicht höflich genug” gegenüber dem kanadischen Außenminister verhalten, so zunächst die Stellungnahme des kanadischen Außenministeriums.

    Was hiermit gemeint ist, ist unklar.

    Die sogenannte Lima-Gruppe ist ein multilaterales Gremium mit zwölf Teilnehmerländern. Das Ziel des Gremiums ist es, einen friedlichen Ausgang der Krise in Venezuela zu erreichen.

    In Venezuela herrscht bereits seit Wochen eine Staatskrise. Der Chef der Opposition, Juan Guaido, hatte sich selbst am 23. Januar mit Unterstützung der USA zum Übergangsstaatschef erklärt.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: „Wenig Ahnung von Pressefreiheit“ – Seibert zu russischer Kritik an deutschen Medien<<<

    Am Sonntag ist ein von westlichen Staaten an den gewählten Präsidenten des Landes, Nicolas Maduro, gestelltes Ultimatum abgelaufen. Danach haben Deutschland sowie etliche weitere Staaten Guaido als legitimen Übergangspräsidenten anerkannt.

    Die USA sowie mehrere Länder Lateinamerikas und das EU-Parlament hatten das bereits vorher getan.

    Hinter Maduro stehen dagegen unter anderem Russland, China und die Türkei.

    Die Armee bleibt bislang Maduro treu.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Wie spanische Medien ihre Berichte manipulieren<<<

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    Tags:
    Zutritt, Akkreditierung, Sputnik, Juan Guaido, Nicolas Maduro, Kanada, Venezuela, USA