20:03 19 Februar 2019
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    Nicht allein auf Versprechen hören: Merkel warnt vor naivem Umgang mit Nordkorea

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    Politik
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    Bei ihrem Tokio-Besuch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag vor einem naiven Umgang mit Nordkoreas Atomprogramm gewarnt, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

    Demzufolge sagte die deutsche Kanzlerin, dass man bei den Abrüstungszusagen nicht allein auf Versprechen hören dürfe. Die Politik des US-Präsidenten, Donald Trump, wurde namentlich nicht erwähnt.

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    Darüber hinaus warnte Merkel mit Blick auf japanische Interessen davor, „jetzt dort Verträge zulasten Dritter zu machen“, so die Agentur. Japan ist von den Gesprächen zwischen Nord- und Südkorea sowie den amerikanischen Vermittlungsversuchen ausgeschlossen.

    „Wir werden immer dafür eintreten mit Japan, dass die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel nachhaltig erfolgt“, so die Bundeskanzlerin.

    Zuvor hatte Nordkorea wiederholt erklärt, es erwarte, dass die USA die Feindseligkeit gegenüber Pjöngjang beenden und einen Friedensvertrag abschließen würden.

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    Am 12. Juni 2018 waren Donald Trump und der nordkoreanische Staatschef, Kim Jong-un, in Singapur zum ersten Gipfeltreffen in der Geschichte der Länder zusammengekommen. Danach unterzeichneten die beiden Seiten ein Dokument, in dem sich die nordkoreanische Staatsführung zu einer vollständigen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bekannte.

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    Militär, Waffen, Krieg, Denuklearisierung, Kernwaffen, Nuklearpotential, Nuklearmacht, Nuklearkrieg, Nuklearkatastrophe, Nuklearanlage, nuke, Atommacht, Atomwaffen, Atombombe, Atomarsenal, Atomangriff, Atomabrüstung, Kim Jong Un, Kim Jong-un, Donald Trump, Angela Merkel, Washington, USA, Pjöngjang, Nordkorea, Tokio, Japan, Deutschland