12:42 13 Dezember 2019
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    Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol (Archivbild)Manöver der US-Navy im Schwarzen Meer (Archivbild)

    Rumänien klagt über russische „Provokationen“ im Schwarzen Meer

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    Laut dem rumänischen Verteidigungsminister Gabriel Leș stößt sein Land angeblich auf russische „Provokationen“ im Schwarzen Meer, wie er im Interview mit dem Sender Antena3 erklärte.

    Es ist unklar, welches Vorgehen Leș mit der Bezeichnung „Provokationen“ gemeint hat, aber seiner Ansicht nach verlangen russische Handlungen eine kollektive Antwort seitens der Nato.

    „Ich möchte den Begriff ‚Provokationen‘ und nicht ‚Bedrohungen‘ verwenden. Denn wir sprechen jetzt nicht über Bedrohungen, sondern über Provokationen, an die Russland uns gewöhnt hat“, gibt Antena3 die Worte des Ministers wieder.

    Er betonte, dass die „Provokationen“ keine direkte Gefahr für Rumänien darstellen und Rumänien deswegen nur zusammen mit der Nato darauf reagieren würde.

    Laut Leș ist die wichtigste Frage dabei nicht, wie Rumänien sich nach außen verteidigen soll, sondern „wie wir uns innerhalb des Landes schützen“.

    „Es gibt Tatsachen über die Vorgehensweise Russlands, die wir ernster nehmen sollten“, meinte er.

    Zuvor hatte die rumänische Ministerpräsidentin, Viorica Dăncilă, die Idee einer neuen Nato-Strategie für das Schwarze Meer vorgelegt, die die Rolle des „US-Aufsehers“ für Rumänien im Gebiet sichern könnte.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: USA gegen Nord Stream 2: Rumäniens „Spezialauftrag“ gegen Russland gescheitert<<<

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    Tags:
    Provokationen, Antena3, NATO, Gabriel Leș, Schwarzes Meer, Rumänien, Russland