16:03 17 November 2019
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    Präsentation der Rakete vom Typ 9M729 im Messezentrum Patriot

    Russlands Verteidigungsamt bestellt US-Militärattaché ein - Neuer INF-Vorschlag

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    Das Verteidigungsministerium Russlands hat am Donnerstag den Militärattaché der USA einbestellt, um ihm eine Note zur Rettung des wichtigen INF-Vertrages zum Verbot landgestützter atomar bestückbarer Kurz- und Mittelstreckenraketen zu überreichen. Das teilte Ministeriumssprecher Generalmajor Igor Konaschenkow Journalisten mit.

    Die russische Seite schlage vor, den Vertrag nicht zu kippen und ihn durch die Vernichtung einiger konkreter Waffen zu erhalten, sagte Konaschenkow.

    Demnach sollten die USA die bereits stationierten bodengestützten Startrampen Mk-41 verschrotten, die zum Start von Tomahawk-Marschflugkörpern entwickelt worden seien. „Zu vernichten sind auch Zielflugkörper, die ihren Charakteristika nach bodengestützten ballistischen Kurz- und Mittelstreckenraketen ähnlich sind, sowie Angriffsdrohnen, die wegen ihrer Charakteristika laut (INF-)Vertrag als ‚landgestützte Flügelraketen‘ eingestuft werden können“, sagte der General.

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    Die USA legen Russland zur Last, den Vertrag mit seinem neuen Marschflugkörper zu verletzen. Russland weist jegliche Vorwürfe ab und behauptet, dass die Rakete 9M729 (NATO-Code: SSC-8) eine maximale Flugweite von 480 Kilometern hat, was vom Vertrag erlaubt ist.

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    Tags:
    US-Militärattache, Diplomat, Vorschlag, INF-Vertrag, Verteidigungsministerium Russlands, Igor Konaschenkow, USA, Russland