08:10 28 Februar 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    2924119
    Abonnieren

    Das Verteidigungsministerium Russlands hat am Donnerstag den Militärattaché der USA einbestellt, um ihm eine Note zur Rettung des wichtigen INF-Vertrages zum Verbot landgestützter atomar bestückbarer Kurz- und Mittelstreckenraketen zu überreichen. Das teilte Ministeriumssprecher Generalmajor Igor Konaschenkow Journalisten mit.

    Die russische Seite schlage vor, den Vertrag nicht zu kippen und ihn durch die Vernichtung einiger konkreter Waffen zu erhalten, sagte Konaschenkow.

    Demnach sollten die USA die bereits stationierten bodengestützten Startrampen Mk-41 verschrotten, die zum Start von Tomahawk-Marschflugkörpern entwickelt worden seien. „Zu vernichten sind auch Zielflugkörper, die ihren Charakteristika nach bodengestützten ballistischen Kurz- und Mittelstreckenraketen ähnlich sind, sowie Angriffsdrohnen, die wegen ihrer Charakteristika laut (INF-)Vertrag als ‚landgestützte Flügelraketen‘ eingestuft werden können“, sagte der General.

    >>>Mehr zum Thema: Russische Rakete 9M729<<<

    Die USA legen Russland zur Last, den Vertrag mit seinem neuen Marschflugkörper zu verletzen. Russland weist jegliche Vorwürfe ab und behauptet, dass die Rakete 9M729 (NATO-Code: SSC-8) eine maximale Flugweite von 480 Kilometern hat, was vom Vertrag erlaubt ist.

    >>>Mehr zum Thema: Was stört die USA an Russlands Marschflugkörper 9M729?<<<

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Idlib: Türkische Militärs unter Beschuss geraten – neun Tote
    Nach Tötung Soleimanis: Abgeordnete der Linksfraktion stellen Strafanzeige gegen Merkel
    Kampf gegen Russlands „Brain drain“: Putin nennt zwei Wege
    Syrische Luftverteidigung wehrt türkische Angriffsdrohne in Idlib ab
    Tags:
    US-Militärattache, Diplomat, Vorschlag, INF-Vertrag, Verteidigungsministerium Russlands, Igor Konaschenkow, USA, Russland