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05:21 22 August 2019
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    Hackerangriff (Symbolbild)

    Hacker greifen weltweit Webseiten venezolanischer Botschaften an

    © Sputnik / Wladimir Trefilow
    Politik
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    Nach Mitteilungen über Cyberattacken sind die Webseiten der diplomatischen Vertretungen Venezuelas in einer Reihe von Ländern sind nicht mehr zugänglich.

    Zuvor hatten die venezolanischen Botschaften in Argentinien und Mexiko über Hackerangriffe auf ihre Webseiten informiert. Die Hacker sollen auf den Webseiten Mitteilungen veröffentlicht haben, in denen die Mitarbeiter der Botschaften ihre Unterstützung für den selbsterklärten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaido erklärt haben sollen. Später bestätigten die Botschafter und die Diplomaten der beiden Missionen jedoch ihre Treue zum Präsidenten Nicolas Maduro.

    Auf der Webseite der Botschaft in Moskau wurde eine mildere Version der Hackermitteilung veröffentlicht, in der die Mitarbeiter den von der venezolanischen Nationalversammlung geführten Übergangsprozess angeblich unterstützt hätten.

    Die Diplomaten der  Botschaft in Moskau bezeichneten die Hackerangriffe auf die Webseiten des  venezolanischen Außenministeriums als ein „internationales Cyberverbrechen” bezeichnet.

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    Zurzeit sind die Internetseiten der Botschaften in Chile, Peru, Russland, China und im Iran nicht zugänglich. Auch die Webseiten der Botschaften in europäischen Ländern wie Ungarn, die Niederlande, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Griechenland, Italien, Rumänien, und Portugal funktionieren nicht.

    Nach vorläufigen Angaben ist die Webseite der Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland in Ordnung, die Webseite der diplomatischen Vertretung in Spanien funktioniert nur teilweise.

    Die Webseite der Botschaft in Bolivien, dem Verbündeten Venezuelas in der Weltarena, funktioniert ebenfalls nicht. Ein Sputnik-Korrespondent erreichte die Botschaft zwar telefonisch, die Mitarbeiter weigerten sich jedoch, die Situation zu kommentieren.

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    Die Internetseite der Botschaft in Nicaragua, einem weiteren Verbündeten von Venezuela, funktioniert am heutigen Donnerstag wie gewöhnlich.

    Am 23. Januar hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela, Juan Guaido, im Zuge der Massenproteste gegen den amtierenden Staatschef Venezuelas, Nicolas Maduro, zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt. Die USA und einige anderen Staaten haben Guaido als Interimsstaatschef anerkannt und von Präsident Maduro gefordert, keine Gewalt gegen die Opposition zuzulassen.

    Russland, China, die Türkei und einige weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den USA inszenierten Putsch-Versuch sprach.

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    Tags:
    Webseiten, Cyberangriffe, Hackerattacken, Hacker, Botschaft, Hackerangriff, Juan Guaidó, Juan Guaido, Nicolás Maduro, Nicolas Maduro, Venezuela