04:16 14 November 2019
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    Soldaten der Sicherheitskräfte Kosovos bei der Veranstaltung in Pristina

    Russischer UN-Botschafter: Kosovo-Armee besteht weitgehend aus Terroristen

    © AP Photo / Visar Kryeziu
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    Der russische Botschafter bei der Uno, Wassili Nebensja, hat sich über die Ausbildung kosovarischer Soldaten durch die USA und Nato besorgt geäußert. Laut dem Diplomaten gibt es keine Garantie, dass diese Streitkräfte nicht eines Tages gegen die serbische Bevölkerung eingesetzt werden.

    Nebensja betonte zugleich, dass die Streitkräfte des Kosovo weitgehend aus Terroristen bestünden.

    „Mit der Unterstützung der USA und der Nato läuft die Ausbildung der kosovoalbanischen Militärs, Lieferungen von Waffen und Kriegstechnik werden hochgefahren“, so Nebensja.

    „Garantien, dass die sogenannten Streitkräfte des Kosovo, die zu einem großen Teil aus Terroristen der Befreiungsarmee des Kosovo bestehen, nicht gegen die serbische Bevölkerung eingesetzt werden, gibt es keine.“

    Verbrechen gegen die Serben im Kosovo und deren Vermögen sei Alltag in der abtrünnigen Republik. Dabei kämen die Täter nicht selten unbestraft davon.

    Die Region bleibt laut dem russischen UN-Botschafter weiterhin eine „bequeme“ Zone für die Anwerbung von Radikalen und sei eine Anlaufstelle für Rückkehrer aus Syrien und dem Irak.

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    Laut ihm ist der Kosovo die „Hauptquelle für Instabilität in der Balkan-Region“. Er warf dem Westen vor, die wahre Lage in der Region verschweigen zu wollen, die „äußerst instabil“ sei und jederzeit aus dem Ruder laufen könne.

    Das Kosovo hatte am 17. Februar 2008 seine Unabhängigkeit erklärt, die Serbien, Russland, China, Israel, der Iran, Spanien, Griechenland und eine Reihe weiterer Länder nicht anerkennen.

    Hashim Thaci (r.) posiert mit kosovarischen Sicherheitskräften KSF in Pristina, Dezember 2018
    © AFP 2019 / Armend NIMANI
    Im Jahr 1999 wurde die bewaffnete Auseinandersetzung der Befreiungsarmee des Kosovo (UCK) und der serbischen Armee zum Anlass von Nato-Bombardements.

    Die Nato hatte die Republik Jugoslawien vom 24. März bis zum 10. Juni 1999 bombardiert. Die Notwendigkeit der Operation Allied Force wurde mit angeblichen „ethnischen Säuberungen“ im Kosovo und Metochien seitens Serbiens begründet. Nach Einschätzungen der jugoslawischen Seite kamen dabei mehr als 2500 Zivilisten ums Leben.

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    Tags:
    Streitkräfte, Armee, Uno, NATO, Wassili Nebensja, Kosovo, USA, Serbien, Russland