06:51 26 Januar 2020
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    Frankreich und Deutschland sollen einen Kompromiss bezüglich der im Bau befindlichen Gasleitung Nord Stream 2 erreicht haben. Dieser soll es Berlin ermöglichen, als Hauptunterhändler Moskaus in dem Projekt zu agieren, wie aus einem der Agentur AFP vorliegenden Vorschlag hervorgeht.

    Berlin und Paris präsentierten demnach am Freitag den anderen EU-Staaten einen neuen Vorschlag zur Überarbeitung der europäischen Gasrichtlinie.

    Demzufolge soll die Zuständigkeit für Gaspipelines mit Drittstaaten wie Russland bei dem EU-Land liegen, wo die Leitung erstmals auf das europäische Netz trifft – in diesem Fall ist das Deutschland.

    Noch am Freitag wollen die EU-Staaten über die entsprechende Richtlinie abstimmen.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Pokert Macron wegen Nord Stream 2? Wenn ja – worum oder warum?<<<

    Zuvor hatte Paris überraschend seinen Widerstand gegen das Gasprojekt angekündigt. Zunächst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ darüber berichtet. Am Donnerstag bestätigte das Außenministerium in Paris, dass die französische Regierung eine Überarbeitung der europäischen Gasdirektive wolle. Ziel dieser Überarbeitung soll es gewesen sein, dass die Regeln des Dritten Energiepakets für alle Gaspipelines von Nicht-EU-Ländern angewandt werden. Die geforderten Änderungen sollten die Umsetzung des Gasleitungs-Projekts Nord Stream 2 beschränken.

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    Tags:
    Nord Stream 2, Deutschland, Frankreich