06:49 07 August 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    81044
    Abonnieren

    Nordkoreas Militärobjekte müssen laut dem russischen Botschafter in diesem Land, Alexander Mazegora, Experten aus Atomwaffenstaaten, darunter aus den USA, Russland und China, inspizieren. Das Mandat der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO erstreckt sich ihm zufolge nur auf Objekte des friedlichen Atoms.

    „Das Hauptproblem stellen jene nordkoreanischen Nukleareinrichtungen dar, die mit dem Militärprogramm Pjöngjangs zu tun haben. Was IAEO-Beobachter anbelangt, so beschränkt sich das Mandat dieser Organisation nur auf die  Nachprüfung des friedlichen Charakters der Atomprogramme“, sagte der Diplomat am Samstag gegenüber Sputnik.

    „Mit diesen Inspektionen und anderen Arbeiten müssen sich Experten von Atomwaffenstaaten, darunter aus den USA, Russland und China, befassen.“

    Pjöngjang hatte im April einen Stopp der nordkoreanischen Atomwaffen- und Raketentests angekündigt.

    US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un waren erstmals im Juni 2018 in Singapur zusammengekommen. Bei dem historischen Gipfel wurden Schritte zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel vereinbart. Die Abmachung blieb allerdings vage, zudem sind seit jenem Treffen die Gespräche ins Stocken geraten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Covidioten“ und „Söder-Festspiele“: ARD-Talk riskiert keine alternative Meinung
    Kann sich Deutschland gegen neue US-Sanktionen wegen Nord Stream 2 wehren? – Russische Sicht
    „Kriminelle Ausländer abschieben! Auch in Kriegsgebiete!“ Michael Kuhr knallhart
    Deutsche Umwelthilfe will Nord Stream 2 vor Gericht stoppen
    Tags:
    Atomprogramm, IAEA (IAEO), Kim Jong-un, Donald Trump, Alexander Mazegora, China, Korea-Halbinsel, Russland, USA, Nordkorea