19:36 19 Februar 2019
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    Venezolanischer Staatschef Nicolas Maduro in Caracas

    Venezuela-Krise: Südafrikanische Staaten stehen Maduro bei

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    Politik
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    Neben Russland, China, der Türkei und weiteren Staaten hat nun auch die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (SADC) Solidarität mit dem venezolanischen Staatschef Nicolas Maduro geäußert. Das teilte die Agentur dpa am Dienstag mit.

    Wie der SADC-Vorsitzende und Präsident von Namibia, Hage Geingob, sagte, hätten einige Länder versucht, sich in die Angelegenheiten Venezuelas einzumischen und sich bemüht, eine „demokratisch gewählte Regierung zu untergraben“.

    Ihm zufolge verurteilt die SADC diese Verstöße gegen die Prinzipien des Völkerrechts.

    Zudem fordere die Organisation die internationale Gemeinschaft auf, die Ergebnisse der Parlaments- und Präsidentenwahlen im Dezember 2015 und Mai 2018 zu achten.

    Insgesamt sind 16 Länder, darunter Südafrika, Namibia, Simbabwe und Angola, SADC-Mitglieder.

    Vergangenen Monat begannen in Caracas Massenproteste gegen den agierenden Staatschef Venezuelas, Nicolas Maduro. Am 23. Januar hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela (Asamblea Nacional), Juan Guaidó, während der Proteste zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt.

    Die USA und einige andere Staaten, darunter auch Deutschland, erkannten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef an. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den USA inszenierten Putsch-Versuch sprach.

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    Tags:
    Anerkennung, Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas SADC, Agentur DPA, Hage Geingob, Juan Guaido, Nicolas Maduro, Türkei, China, Namibia, USA, Deutschland, Venezuela