03:12 18 Februar 2019
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    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (Archiv)

    Deutschland soll zwei Terminals für US-Flüssiggas bekommen

    © AFP 2018 / John MACDOUGALL
    Politik
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    Deutschland soll laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zwei neue Terminals zum Import von Flüssigerdgas etwa aus den USA bekommen. Die Bundesregierung will nach Angaben Altmaiers den Bau mit staatlichen Fördergeldern unterstützen.

    Er sei zuversichtlich, dass „mindestens“ zwei LNG-Terminals gebaut werden, sagte Altmaier laut DPA am Dienstag bei einer LNG-Konferenz mit US-Vertretern in Berlin. Bisher war vom Bau eines Terminals die Rede gewesen. Der CDU-Politiker nannte als mögliche Standorte für LNG-Terminals Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Stade. Die Bundesregierung will demnach den Bau mit staatlichen Fördergeldern unterstützen.

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    In Deutschland gibt es bisher noch kein Import-Terminal für LNG. Vor allem die USA wollen mehr Flüssigerdgas in Europa verkaufen. Dieses gilt aber bisher noch als zu teuer und nicht wettbewerbsfähig.

    Trotz Nord Stream 2 Gemeinsamkeiten mit USA

    In Deutschland wird auch aus Sicht Altmaiers in einer Übergangszeit künftig mehr Gas zur Energieversorgung benötigt. Deutschland steigt bis Ende 2022 aus der Kernenergie aus und lässt zugleich schrittweise die Kohleverstromung auslaufen.

    Vor dem Treffen hatte der Bundeswirtschaftsminister gegenüber Medien betont, trotz Differenzen beim internationalen Pipeline-Projekt Nord Stream 2 gebe es bei der Energieversorgung Gemeinsamkeiten mit den USA.

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    Tags:
    LNG, Import, Nord Stream 2, Peter Altmaier, Niedersachsen, Europa, Deutschland, USA