00:14 24 April 2019
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    Oppositionschef Juan Guaidó (r.)

    "Washingtons Drahtpuppe“: USA warben Guaidó vor zehn Jahren an - Botschafter

    © REUTERS / Carlos Garcia Rawlins
    Politik
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    Der Oppositionsführer und selbsterklärte Übergangspräsident Juan Guaidó ist laut dem venezolanischen Botschafter in Moskau, Carlos Rafael Faría Tortosa, schon vor zehn Jahren von den USA angeworben worden. Zudem nannte der Diplomat ihn eine Drahtpuppe Washingtons.

    „In unserem Fall, besonders im Zuge dieser zweieinhalb Wochen, als dieser Herr Abgeordnete Guaidó, den bisher niemand kannte, obwohl er noch vor zehn Jahren von den USA angeworben worden war. Unseren Angaben zufolge wurde er nach Serbien entsandt, um zu lernen. Und damit hat alles begonnen“, sagte der Diplomat am Dienstag vor dem Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus).

    „Es ist die Zeit gekommen, dass er bereit ist. Man sagt, er sei bereit, aber nicht ganz bereit für diese  (von den USA gestellte – Anm. d. Red.) Aufgabe. Er ist nur eine Drahtpuppe, steht dort, damit die USA hinter ihm stehen und reden können“, fügte Tortosa hinzu.       

    Im vergangenen Monat begannen in Caracas Massenproteste gegen den agierenden Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro. Am 23. Januar hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela (Asamblea Nacional), Juan Guaidó, während der Proteste zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt.

    Die USA und einige andere Staaten, darunter auch Deutschland, erkannten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef an. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den USA inszenierten Putsch-Versuch sprach.

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    Tags:
    Botschafter, Werbung, Föderationsrat, Carlos Rafael Faría Tortosa, Juan Guaidó, Nicolás Maduro, Türkei, Venezuela, Deutschland, USA, Russland, China