00:03 21 November 2019
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    Deir ez-Zor, Syrien (Archiv)

    Syrien wirft US-geführten Koalition Verbrechen gegen Menschlichkeit vor

    © Sputnik / Michail Woskresenski
    Politik
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    Nach massiven Bombenangriffen der US-geführten Koalition auf das syrische Dorf Baghouz mit dutzenden Toten und Verletzten hat Damaskus Washington „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ vorgeworfen. Das geht aus der jüngsten Erklärung des syrischen Außenministeriums hervor.

    Syrischen Medienberichten zufolge wurden beim Bombardement eines Flüchtlingslagers in Baghouz in der südöstlichen syrischen Provinz Deir ez-Zor am Montag mindestens 16 Menschen getötet und über 50 verletzt.

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    „Attacken der internationalen Koalition auf unschuldige Zivilisten und der Einsatz verbotener Waffen gegen das syrische Volk sind bereits zu routinemäßigen Verstößen gegen das Völkerrecht geworden. Diese Bombenangriffe sind ein weiteres Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, hieß es in der Erklärung.

    Die kurdisch-arabischen Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) hatten am vergangenen Samstag mit der Befreiung von Baghouz von der Terrormiliz Daesh (IS/Islamischer Staat) begonnen. Nach der DKS-Darstellung ist Baghouz die letzte syrische Siedlung, die von Daesh noch besetzt gehalten wird.

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    Die DKS kämpft seit Monaten gegen die Reste der Daesh-Terrormiliz. Dabei werden die Demokratischen Kräfte von der US-geführten Koalition unterstützt. Medien berichten immer wieder vom Tod friedlicher Zivilisten bei Angriffen der Koalition.

     

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    Tags:
    Verbrechen, Opfer, Bombenangriffe, IS, US-geführte Anti-Terror-Koalition, Baghouz, Deir-ez-Zor, Syrien