23:57 21 Januar 2020
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Vermutungen, wonach Russland GPS-Signale im Norden Finnlands unterdrückt haben soll, der „highly-likely“-Serie zugeordnet. „Es gab keine Untersuchungen, denn eine Phantasie kann man nicht untersuchen“, sagte Lawrow am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Moskau.

    „Gleich nach der Erhebung der Vorwürfe hatten sich russische Militärs bereit erklärt, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und das Problem zu regeln.“ Aber führende Repräsentanten Norwegens und dessen Militärs sowie Medien hätten den Vorschlag überhört. „Wenn Fakten vorliegen, werden wir das besprechen. Anderenfalls ist das alles unseriös“, sagte Lawrow.

    Finnlands Regierungschef Juha Sipilä hatte während des NATO-Manövers „Trident Juncture-2018“, das vom 16. Oktober bis 7. November vergangenen Jahres ausgetragen wurde, als Erster den Vorwurf erhoben, dass Russland mit GPS-Problemen zu tun gehabt hätte. Seine Version wurde vom Verteidigungsministerium Norwegens unterstützt. Allianz-Sprecherin Oana Lungescu bezeichnete die Unterdrückung von GPS-Signalen im Raum der Übungen als „gefährlich und verantwortungslos“.

    Am 12. November erklärte der Kreml, Moskau wisse nichts von einer Einmischung Russlands in das satellitengestützte GPS-Navigationssystem während des Manövers.

    >>>Mehr zum Thema: GPS-Probleme bei Nato-Manöver: Gespräche zwischen Finnland und Russland laufen noch<<<

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    Tags:
    GPS-Pannen, Anschuldigung, GPS, Beschuldigungen, Vorwürfe, Manöver Trident Juncture, Außenministerium Russlands, NATO, Sergej Lawrow, Norwegen, Finnland, Russland