05:06 20 April 2019
SNA Radio
    US-Vize Mike Pence (l.) und Donald Trump im Weißen Haus

    Wegen Handel mit Iran: Trumps Vize rügt EU-Alliierte

    © REUTERS / Yuri Gripas
    Politik
    Zum Kurzlink
    14154

    Der US-Vizepräsident Mike Pence hat bei dem Treffen mit Spitzendiplomaten der europäischen US-Verbündeten am Donnerstag im Rahmen des Nahostgipfels in Warschau Kritik am EU-Handel mit Iran geäußert.

    Pence hat die US-Verbündeten aus der EU wegen ihrer Bemühungen, ihre Unternehmen beim Handel mit dem Iran vor den US-Sanktionen, die gegen Teheran eingeführt wurden, zu schützen, gerügt und die Vorgehensweise der Europäer als kontraproduktiv bezeichnet.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Iran stellt neue ballistische Rakete vor – Medien<<<

    Laut dem US-Vizepräsidenten ist der von der EU geschaffene Mechanismus zur Erleichterung des Handels mit dem Iran „ein Versuch, die US-amerikanischen Sanktionen gegen das mörderische […] Regime Irans zu brechen“.

    Es sei ein unvernünftiger Schritt, „der nur den Iran stärken, die EU schwächen und noch mehr Distanz zwischen Europa und den USA schaffen wird“, so Pence.

    An der Nahost-Konferenz in Warschau am 13. und 14 Februar nehmen mehr als 60 Staaten teil. Top-Diplomaten aus führenden europäischen Nationen wie Deutschland und Frankreich haben sich an dieser Konferenz, aufgrund der Befürchtung, dass dieses Treffen zu weiteren Handlungen gegen Teheran genutzt werden könnte, nicht beteiligt.

    Im Mai vergangenen Jahres hatte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg Washingtons aus dem Atomabkommen mit dem Iran und die Wiederverhängung aller Sanktionen gegen das Land verkündet. Am 5. November 2018 traten die Strafmaßnahmen offiziell in Kraft.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Strafpaket, Strafmaßnahmen, US-Diplomat, Atombombe, EU, Atomabkommen, Sanktionen, Atom-Abkommen, US-Sanktionen, Atomabkommen, Sanktionen, US-Administration, Mike Pence, Donald Trump, EU, EU-Länder, Europa, Teheran, Iran, Polen, Deutschland, USA, Frankreich