22:40 17 Juni 2019
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    Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu

    Schoigu: Wir haben alles zur Rettung des INF-Vertrages getan

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    Politik
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    Mosku hat laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu alles in seinen Kräften Stehende zur Rettung des INF-Vertrages über das Verbot landgestützter atomar bestückbarer Kurz- und Mittelstreckenraketen getan. „Dennoch musste Russland den USA mit gleichem Schritt antworten“, sagte der Minister am Donnerstag in Moskau.

    „Unser Oberbefehlshaber (Wladimir Putin) hat sich dazu ausreichend geäußert. Es gibt nichts hinzuzufügen. Wir taten alles, um das Abkommen zu erhalten, wir waren absolut transparent. Wir haben alles gezeigt, was bei uns vor sich ging – keine Antwort“, sagte der Minister auf die Frage, ob es gelingt, den INF-Vertrag noch zu retten.

    „Sie (Amerikaner) hatten im laufenden Haushalt Geld für Mittel- und Kurzstreckenraketen eingeplant. Wir auch. Sie sagten uns: Zerstört die Startrampen und Raketen selbst. Wir sagten auch: Zerstört die in Rumänien stationierten und in Polen geplanten Startrampen sowie Angriffsdrohnen und Übungsziel-Raketen“, sagte Schoigu

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg Washingtons aus dem INF-Vertrag zum 2. Februar angekündigt. Präsident Wladimir Putin versprach einen adäquaten Schritt, den Russland denn auch getan hat. Zugleich erklärte Putin, dass alle Abrüstungsvorschläge Russlands auf dem Tisch bleiben und die Türen offen stehen, Moskau aber keine Gespräche mehr initiieren wird.

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    Tags:
    Rettung, Ausstieg, Mittelstreckenrakete, Abrüstung, Aufrüstung, INF-Vertrag, Verteidigungsministerium Russlands, Donald Trump, Sergej Schoigu, USA, Russland