11:50 24 März 2019
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    US-Kongress in Washington (Archiv)

    US-Präsidentenkandidatin Gabbard will INF-Vertrag per Gesetz retten

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    Politik
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    US-Präsidentenkandidatin Tulsi Gabbard von der Demokratischen Partei will einen wichtigen amerikanisch-russischen Abrüstungsvertrag per Gesetz retten. Nach Angaben des russischen Internetportals vz.ru will sie im Kongress einen Gesetzentwurf einreichen, der Präsident Donald Trump einen Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag verbieten würde.

    Gabbard zufolge wird die Aufkündigung des INF-Vertrages zum Verbot landgestützter atomarer Kurz- und Mittelstreckenraketen die Gefahr eines Atomkrieges erhöhen, einen neuen Kalten Krieg verursachen und ein neues Wettrüsten provozieren.

    Zuvor hatte die Politikerin erklärt, dass sie den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nicht als einen Feind der USA betrachtet.

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    © AP Photo / Francisco Seco

    Es sei daran erinnert, dass Moskau auf den Beschluss Washingtons zum INF-Vertrag adäquat reagiert und das Dokument ebenfalls ausgesetzt hat. Zudem kündigte Russland die Absicht an, eine landgestützte Variante des Marschflugkörpers „Kalibr“ zu entwickeln.

    >>>Mehr zum Thema: Umfrage: Die meisten US-Bürger sind gegen Washingtons INF-Ausstieg<<<

    Tulsi Gabbard will 2020 bei der Präsidentenwahl in den USA kandidieren. "Ich habe entschieden anzutreten und werde innerhalb der nächsten Woche eine offizielle Ankündigung dazu machen", hatte die 37-Jährige dem US-Nachrichtensender CNN im Januar gesagt.

     

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    Tags:
    Gesetzentwurf, Kongress, Pläne, Rettung, INF-Vertrag, Tulsi Gabbard, USA