17:43 24 Januar 2020
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    Während der Münchner Sicherheitskonferenz hat der russische Außenminister Sergej Lawrow auf die Frage der US-Zeitung „The Washington Post“ nach dem syrischen Präsidenten Baschar Assad eine schroffe Antwort gegeben. Ein Video darüber wurde ins Netz gestellt.

    Die Frage lautete, was würde Russland tun, um „neue Verbrechen Assads gegen sein Volk“ zu verhindern. Lawrow dankte für die Frage und sagte: „Was auch immer ich sage, werden Sie das schreiben, was Sie wollen. Also los, schreiben Sie.“

    Westliche Medien sind wiederholt der Produktion von „Fake-News“ zum Syrien-Krieg überführt worden. Eines der Beispiele dafür ist die Geschichte der neunjährigen Bana al-Abed, die von Medien oft zitiert und als Symbol einer belagerten Stadt dargestellt wurde. Das Mädchen berichtete bei Twitter in sehr gutem Englisch über sein Leben in Aleppo. In einer ihrer Meldungen lobte Bana al-Abed sogar einen Angriff der USA auf Syrien. In dem Mikroblog wurden in ihrem Namen bis zu 100 Meldungen pro Tag gepostet, und zwar in einem Gebiet, wo es weder Strom noch Internet gab. Wie türkische Medien später herausfanden, kann das Mädchen kein Englisch.

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    Tags:
    Fake-News, Münchner Sicherheitskonferenz, The Washington Post, Twitter, Baschar al-Assad, Sergej Lawrow, Deutschland, USA, Russland