18:40 17 November 2019
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    Libyen sagt Nein zu US-amerikanischem Stützpunkt

    © Sputnik / Andrej Stenin
    Politik
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    Libyen wird laut dem Außenminister dieses Landes, Muhammed Siyalah, den US-Amerikanern nicht erlauben, dort einen Stützpunkt zu bauen.

    „Die Libyer werden den Amerikanern nicht erlauben, eine eigene Militärbasis auf dem Territorium Libyens zu errichten. Es gibt einige Kräfte, die dazu beitragen, die Kampfkraft unserer Armee zu erhöhen. Wir freuen uns über jede Hilfe zur Stärkung unserer Kräfte“, sagte Muhammed Siyalah gegenüber Sputnik.

    Die libyschen Medien berichten in der letzten Zeit immer wieder über die Aktivierung des US-amerikanischen Kommandos für den afrikanischen Kontinent (AFRICOM) im Süden Libyens. Einige Experten befürchten den Bau einer Basis, die die Lösung der libyschen Krise gefährden könnte.

    Das Kommando der US-Streitkräfte für den afrikanischen Kontinent wurde im Jahr 2008 unter der Schirmherrschaft des Kampfes gegen den Terrorismus gegründet. In wenigen Jahren gelang es dem AFRICOM, die Situation in der Region zu verschlimmern und die ohnehin nicht sehr friedlichen Tuareg dazu zu bringen, sich den Islamisten anzuschließen. Die ersten Angriffe auf die Regierungstruppen von Muammar Gaddafi wurden vom AFRICOM-Militär durchgeführt, erst später trat die Nato ins Spiel ein.

    Der AFRICOM-Befehlsstab befindet sich in Stuttgart: Die Afrikaner hatten es nicht zugelassen, dass die USA ihn auf dem Kontinent unterbringen.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: Libysche Nationalarmee beginnt Befreiungsoperation

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    Tags:
    AFRICOM, Muammar al-Gaddafi, Stuttgart, Libyen