02:54 12 Dezember 2019
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    US-Soldaten vor dem Flugzeug, das am 16. Februar 2019 humanitäre Güter für Venezuela geliefert hat

    Moskau stuft von USA geplante „humanitäre Lieferung“ an Venezuela als Provokation ein

    © REUTERS / Luisa Gonzalez
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    Russland bezeichnet die von den USA geplanten Lieferungen humanitärer Güter an Venezuela als eine Provokation. „Stattdessen sollte Washington gegen Caracas verhängte Sanktionen aufheben und Konten staatlicher venezolanischer Betriebe freigeben“, erklärte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Montag in Moskau.

    „Die Entwicklung in Venezuela ist besorgniserregend. Für den 23. Februar plant die von Washington inspirierte Opposition eine Aktion (…) zur Lieferung ‚humanitärer Güter‘ für das venezolanische Volk vom Territorium eines Nachbarstaates. Unter Berücksichtigung der Position der offiziellen Behörden in Caracas (die jegliche humanitäre Lieferungen untersagt hatten), wollen die Urheber der Aktion va banque gehen sowie die venezolanischen Grenzer und Armee zur Gewaltanwendung provozieren.“

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    Sacharowa zufolge hat dieser Plan zum Ziel, einen Keil unter die venezolanischen Militärs zu treiben, Todesopfer zu provozieren und einen venezolanischen „Maidan“ zu organisieren, was eine Invasion von außen rechtfertigen würde.

    Die gegen Venezuela verhängten US-Sanktionen haben dem lateinamerikanischen Land seit 2013 einen Sachschaden in Höhe von rund 345 Milliarden US-Dollar zugefügt. „Derartige rechtswidrige Restriktionen, mit denen die venezolanische Wirtschaft erwürgt werden soll, haben mit der Erleichterung der Lage einfacher Bürger dieses Landes nichts gemein“, betonte die Sprecherin.

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    Tags:
    Lieferung, Provokation, Pläne, Humanitäre Hilfsgüter, Sanktionen, Maria Sacharowa, Venezuela, USA, Russland