12:49 24 März 2019
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    Präsentation der russischen Rakete vom Typ 9М729 im Messezentrum PatriotPräsentation der russischen Rakete vom Typ 9М729 im Messezentrum Patriot

    Russischer Militärpolitiker: USA zu Raketenvorwürfen gegen Russland nicht berechtigt

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    Die USA haben kein Recht auf Vorwürfe gegen Moskau, das bei einem Briefing im Januar angeblich eine andere Rakete präsentiert hatte als 9M729. „Vertreter der USA blieben der Vorführung fern. Daher haben ihre Behauptungen, dass die gezeigte Rakete nicht ‚groß genug‘ war, weder Hand noch Fuß“, sagte der russische Militärpolitiker Alexander Scherin.

    Nicht groß genug? Es kommt aber nicht auf die Größe, sondern darauf an, wie wir unsere Raketen einsetzen können“, betonte der Vize-Chef des Verteidigungsausschusses der Duma am Dienstag in Moskau.

    „Unsere Raketen sind nicht groß, aber effektiv. Wir haben keine großen Komplexe bis auf Topol-M. Die Amerikaner sind es, die alles groß haben sollten. Bei uns in Russland ist alles in Ordnung mit der Raketenabmessungen. Uns und unseren Partnern passt die Größe unserer Raketen… Um Russland etwas vorzuwerfen, hätten US-Amerikaner zum Briefing kommen sollen“, sagte der Experte.

    Der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, sagte in Moskau, dass Vorwürfe des Westens, wonach die russische Rakete 9M729 gegen den INF-Vertrag verstößt, auf fabrizierten „nachrichtendienstlichen Daten“ der CIA und der US-Aufklärung basieren.

    Zuvor hatte die Zeitung „Daily Beast“ unter Berufung auf „unterrichtete Quellen“ berichtet, dass Russland ausländischen Journalisten bei einem Briefing am 23. Januar nicht 9M729, sondern eine ganz andere Rakete vorgeführt hatte.

    >>>Mehr zum Thema: Was stört die USA an Russlands Marschflugkörper 9M729?<<<

    Das Verteidigungsministerium hatte Militärattachés, Diplomaten und Journalisten aus verschiedenen Ländern, darunter von der EU und der NATO, zum Briefing eingeladen, um sie über die neuartige russische Rakete zu informieren. Militärattachés der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands sowie Vertreter der EU und der NATO-Mission blieben der Präsentation fern.

     

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    Vorwürfe, Briefing, Rakete 9M729, Igor Konaschenkow, Alexander Scherin, Russland, USA