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10:28 16 Juli 2019
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    Venezolanischer Staatschef Nicolas Maduro in Caracas

    Venezuela schließt Seegrenze zu Aruba, Bonaire und Curaçao

    © Sputnik / Carlos Herrera
    Politik
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    Venezuela hat laut der Vizepräsidentin dieses Landes, Delcy Rodriguez, beschlossen, die Luft- und Seegrenze zu den Karibikinseln Aruba, Bonaire und Curaçao zu schließen und die Beziehungen zu ihnen zu überdenken.

    „Venezuela hat beschlossen, nicht nur die Grenze zu schließen, sondern auch die Beziehungen zu diesen Ländern neu zu überdenken. Diese Maßnahmen werden gelten, bis ihre Regierungen das Völkerrecht einhalten und respektieren werden“, sagte Rodriguez. Die Pressekonferenz der Vizepräsidentin übertrug das Staatsfernsehen des Landes.

    Die Maßnahmen in Bezug auf Curaçao seien unbefristet, wie Rodriguez präzisierte. Diese Insel ist zu einem der Zentren für humanitäre Hilfslieferung geworden, die die Regierung von Nicolás Maduro nicht ins Land lassen will. Die Opposition verspricht, am Samstag, dem 23. Februar, mit der Auslieferung von Hilfsgütern zu beginnen.

    Vergangenen Monat begannen in Caracas Massenproteste gegen den agierenden Staatschef Venezuelas, Nicolas Maduro. Am 23. Januar hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela (Asamblea Nacional), Juan Guaidó, während der Proteste zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt.

    Die USA und einige andere Staaten, darunter auch Deutschland, erkannten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef an. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den USA inszenierten Putsch-Versuch sprach.

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    Tags:
    humanitäre Hilfe, Nicolás Maduro, USA, Venezuela