05:16 09 August 2020
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    Der Oppositionsführer und selbsternannte Übergangspräsident Venezuelas Juan Guaido hat am Mittwoch laut seinen eigenen Aussagen mit dem schweizerischen Präsidenten Ueli Maurer telefoniert. Nun kam die Reaktion aus der Schweiz.

    Am Mittwoch soll Guaido ein Telefongespräch mit dem Schweizer Staatschef Ueli Maurer geführt haben. Er habe die Schweiz gebeten, Konten der venezolanischen Funktionäre in der Schweiz einzufrieren, wie der Oppositionsführer in einem Interview mit dem mexikanischen Fernsender „Televisa“ erläuterte.

    „Diese Information ist nicht korrekt“, zitiert Reuters einen Sprecher des schweizerischen Außenministeriums.

    „Es gab kein Telefonat zwischen Mr. Guaido und dem Präsident Maurer“.

    Ende Januar eskalierten die Proteste. Berichten zufolge wurden bei den Auseinandersetzungen mindestens 16 Menschen getötet. Daraufhin erklärte Oppositionschef Juan Guaidó Präsident Maduro für abgesetzt und sich selbst zum Übergangs-Staatschef. In den Folgewochen kam es zu Massendemos zur Unterstützung des gewählten Präsidenten Maduro. Russland, China und eine Reihe anderer Länder bekundeten Maduro ihre Unterstützung.

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    Tags:
    Telefongespräch, Ueli Maurer, Juan Guaido, Schweiz, Venezuela