14:40 02 Juni 2020
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    Ungarn hat das in der Ukraine verabschiedete Bildungsgesetz als „halbfaschistisch“ eingestuft. „Mit diesem Gesetz werden die Rechte der Minderheiten in der Ukraine mit Füßen getreten“, erklärte Gergely Gulyás, Leiter der Staatskanzlei des Ministerpräsidenten, laut einer Mitteilung des ungarischen Kabinetts.

    Budapest hoffe darauf, dass die ukrainischen Behörden das Gesetz ändern würden und es den ungarischen Behörden gelingt, die Beziehungen zur neuen Administration der Ukraine aufzubauen. "Kontakt zu den gegenwärtigen Behörden der Ukraine ist für Ungarn unmöglich“, betonte Gulyás nach Angaben des russischen Internetportals life.ru vom Freitag.

    Nach der Annahme des Gesetzes hatte Budapest 2018 den ukrainischen Konsul des Landes verwiesen. Kiew antwortete symmetrisch. Die ungarische Seite wirft der Ukraine unter anderem vor, das das neue Gesetz die Bildung in den Sprachen der Minderheiten in der Ex-Sowjetrepublik spürbar einengt.

    >>>Mehr zum Thema: Moskau: Ukrainisches Bildungsgesetz verschärft Donbass-Konflikt<<<

    Die Präsidentenwahlen in der Ukraine sind zum 31. März angesetzt.

     

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    Tags:
    Verletzung, Rechte, Minderheiten, Kritik, Bildungsgesetz, Gergely Gulyás, Ukraine, Ungarn