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    Mit Wagenknecht nach Moskau? Wolfgang Gehrcke will Linke für Russland begeistern

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    Auf dem Europaparteitag der Linke in Bonn will der ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke seine Partei zu einem russlandfreundlicheren Kurs bewegen. Sein Antrag "Für friedliche Beziehungen zu Russland - Der Vergangenheit und der Zukunft wegen" sorgt für Diskussionen. Seine Partei stehe wegen der Russlandfrage unter Druck, so Gehrcke.

    Den Antrag, den Wolfgang Gehrcke zusammen mit zahlreichen Landespolitikern der Linkspartei in Bonn einbringt, stand schon einmal im vergangenen Jahr auf dem Parteitag in Leipzig zur Abstimmung. Dort wurde er nach kontroverser Debatte schließlich abgelehnt. Doch Gehrcke gibt nicht auf: Spätestens nach der Aufkündigung des INF-Vertrags seitens der USA müsse seine Partei das Verhältnis zu Russland intensivieren.

    Zwar bedauert Gehrcke es, dass durch die Erkrankung und die Abwesenheit der Fraktionschefin Sarah Wagenknecht in Bonn eine wichtige pro-russische Stimme auf dem Parteitag fehle. Doch der ehemalige Bundestagsabgeordnete wünscht sich, mit Wagenknecht zusammen in Moskau neue Bände zwischen Deutschland und Russland zu knüpfen. Über Gehrkes Antrag soll in Bonn am Samstagnachmittag entschieden werden.

    Tags:
    INF-Vertrag, Sahra Wagenknecht, Wolfgang Gehrcke, USA, Deutschland, Russland
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