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    Proteste gegen Brexit (Archiv)

    EU erwägt offenbar Brexit-Verschiebung

    © AP Photo / Alastair Grant
    Politik
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    Die Europäische Union erwägt offenbar den Austritt Großbritanniens aus der EU auf 2021 zu verschieben. Dies berichtet die Zeitung „The Guardian“ unter Berufung auf interne Quellen.

    Eigentlich ist der Brexit für Ende März 2019 geplant. Die Europäische Union prüft nun laut der Tageszeitung „The Guardian“, ob die geplante 21-monatige Übergangsphase des Brexits auf 2021 verschoben werden kann.

    Die Zeitung schreibt unter anderem, der Generalsekretär der EU-Kommission, Martin Selmayr, unterstütze diesen Plan.

    Zuvor hatte die britische Premierministerin Theresa May vorgeschlagen, das Unterhaus solle bis zum 12. März erneut über den Brexit abstimmen.

    Großbritannien scheidet eigentlich am 29. März 2019 aus der EU aus. Ist bis dahin kein Abkommen mit Brüssel geschlossen, droht dem Land ein chaotischer Austritt mit erheblichen Folgen für seine Wirtschaft und viele weitere Lebensbereiche.

    Am 23. Juni 2016 hatten 51,9 Prozent der britischen Wähler bei einem Referendum für den EU-Austritt des Landes gestimmt. Die schottischen Wähler sind allerdings mehrheitlich pro EU. Zwei Drittel von ihnen stimmten im Referendum für den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union.

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    Tags:
    verschieben, Frist, Brexit, Theresa May, Großbritannien, EU