19:47 24 Oktober 2020
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    Die ukrainische Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko hat der Regierung von Petro Poroschenko vorgeworfen, russisches Gas im Laufe von fünf Jahren gekauft zu haben. Dabei soll Gas aus russischer Produktion für europäisches ausgegeben worden sein.

    Die gegenwärtige Staatsführung, darunter der Präsident und Premierminister, verheimlichen laut der einstigen Regierungschefin diese Tatsache vor dem ukrainischen Volk.

    Dafür seien zwischen Europa und der Ukraine spezielle Rückschleifen-Pipelines eingerichtet worden und das aus Russland gelieferte Erdgas werde über das so genannte System „Mars“  und über europäische Börsen verbucht, „um die Spuren zu verwischen“. 

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    Timoschenko beteuert, dass sie über Unterlagen verfüge, die dies beweisen würden. 

    Laut früheren Erklärungen der Chefin der Partei „Batkiwschtschina“ (dt. „Vaterland“) würde sie im Fall ihres Sieges bei den Präsidentschaftswahlen am 31. März die Gaspreise für die Bürger um 50 Prozent reduzieren, während ihr Hauptgegner Petro Poroschenko die Gaspreise dagegen um 45 Prozent anheben könnte. 

    Julia Timoschenko steht laut Umfragen mit etwa 13 Prozent der Wählerstimmen auf Platz drei der bevorzugten Präsidentschaftskandidaten. Sie wird von dem jetzigen Amtsinhaber Poroschenko und dem Komiker Wladimir Selenski bedrängt. 

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    Tags:
    Machenschaften, Gaspreise, Kauf, Betrug, Gas, Wahlen, Wladimir Selenski, Julia Timoschenko, Petro Poroschenko, Europa, Russland, Ukraine