03:00 03 Dezember 2020
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    Der französische Abgeordnete Aymeric Chauprade hat die Angriffe der lettischen und litauischen Kollegen wegen des Praktikums der Tochter von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im EU-Parlament als „Russophobie“ kritisiert.

    Zuvor haben einige Parlamentsmitglieder, darunter die lettische Abgeordnete Sandra Kalniete und der litauische Vertreter Petras Austrevicius, darauf aufmerksam gemacht, dass Elisaweta Peskowa beim ehemaligen Berater der französischen Politikerin Marine Le Pen ein Praktikum absolviere. 

    Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow
    © Sputnik / Natalja Seliwerstowa

    Chauprade bestätigte, dass Peskowa seit November als Praktikantin im EU-Parlament tätig ist.

    „Als eine Studentin aus Frankreich hat sie darauf ein volles Recht“, sagte Chauprade. Dabei betonte er, dass sie einen Vertrag mit dem EU-Parlament habe und nicht mit ihm persönlich. Im Januar sei der Vertrag bis Ende April verlängert worden.

    „Hier gibt es keine Verstöße“, kommentiert der Abgeordnete Medienberichte gegenüber RIA Nowosti. 

    Die Erklärungen „einiger russophobisch gestimmter Abgeordneten, laut denen dies angeblich jegliche Gefahr darstellt, sind falsch und zielen auf eine Destabilisierung ab“. Peskowa habe keinen Zugang zu strategischen und vertraulichen Dokumenten und besuche keine vertraulichen Sitzungen. „Zu ihren Befugnissen gehört beispielsweise die Vorbereitung von Presseschauen“, sagte Chauprade.

     

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    Tags:
    Dokumente, Vertraulichkeit, Kritik, Russophobie, Praktikum, EU-Parlament, Elisaweta Peskowa, Dmitri Peskow, Aymeric Chauprade, Frankreich, EU, Russland