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07:39 22 Juli 2019
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    Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza

    Caracas meldet Kauf von Waffen für Opposition in Osteuropa

    © AFP 2019 / Johannes Eisele
    Politik
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    Venezuela besitzt laut seinem Außenminister Jorge Arreaza Informationen, dass die Opposition mit Waffen aus Osteuropa beliefert werden könne.

    „Wir bringen unter anderem jene Informationen zur Kenntnis, die uns Freundesländer – solche wie Kuba und Russland — zur Verfügung gestellt haben, wonach eine Verlegung und Mobilmachung von Truppen im Karibischen Becken zu beobachten sei bzw. Waffen in Osteuropa gekauft werden sollen, um die radikal gestimmte venezolanische Opposition mit diesen zu versorgen sowie Bedingungen für eine Intervention in Venezuela zu schaffen“, sagte Arreaza am Mittwoch in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

    Ihm zufolge stecken die USA hinter den Spannungen in Venezuela.

    „Wir werfen der US-Regierung vor, diese grobe Aggression gegen Venezuela organisiert und finanziert zu haben. Diese Aggression hat schon mehrere Jahre zuvor begonnen. Sie hat an dem Tag begonnen, als die bolivarische Revolution am 2. Februar 1999 an die Macht gekommen ist, und hat alle diese Tage, alle Stunden und alle Minuten in diesen vergangenen 20 Jahren angedauert“, so der Minister.

    Am 23. Januar hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela (Asamblea Nacional), Juan Guaidó, während Protesten zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt. Die Vereinigten Staaten sowie mehrere Länder Lateinamerikas und weltweit auch andere, darunter das EU-Parlament, hatten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef anerkannt. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den Vereinigten Staaten inszenierten Putschversuch sprach.

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    Tags:
    Opposition, Waffen, UN-Sicherheitsrat, Juan Guaidó, Jorge Arreaza, Nicolás Maduro, Kuba, Türkei, Venezuela, USA, Russland, China