12:59 05 Juni 2020
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    Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat im Rahmen des jüngsten UN-Sicherheitsrates die Ereignisse vom 23. Februar an Venezuelas Grenze kommentiert und dabei bekannt gegeben, was sich neben der humanitären Hilfe für Caracas in einem Lkw aus Kolumbien befand.

    Nach der Untersuchung von einem am 23. Februar verbrannten Lkw wurden ihm zufolge Materialien für Barrikaden, Draht, Nägel für die Waffenherstellung gefunden. Die Lkws seien wegen des Vorgehens der sich auf der kolumbischen Seite befindenden Personen in Flammen aufgegangen. „Die Aggression“ kam ihm zufolge vonseiten Kolumbiens.

    Darüber hinaus erklärte der Außenminister, dass die venezolanischen Behörden über Informationen über den Waffenkauf für die Opposition in Osteuropa verfügen würden.

    Die venezolanische Opposition hatte am vergangenen Samstag versucht, Fahrzeuge, die nach ihrer Darstellung mit Hilfsgütern beladen waren, nach Venezuela durchfahren zu lassen. Dies führte zu Zusammenstößen mit der Polizei. Die venezolanische Regierung verweigerte den Lastwagen die Durchfahrt und warnte davor, dass sie mit Waffen beladen sein könnten. Caracas bezeichnete das Ganze als PR-Operation. Die Zeitung „El Nacional“ schrieb damals, dass drei von vier angekommen Lkws verbrannt worden seien.

    Nach den Zusammenstößen hat der Oppositionsführer und selbsterklärte Interimspräsident Venezuelas, Juan Guaidó, keine Variante für die Regelung der Situation im Land ausgeschlossen.

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    Tags:
    Lkw, Humanitäre Hilfsgüter, Waffen, Jorge Arreaza, Kolumbien, Venezuela