22:46 22 April 2019
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    Michael Cohen besucht Trump-Tower in New York

    „Keine friedliche Machtübergabe“: Trumps Ex-Anwalt wagt Prognose für das Jahr 2020

    © AP Photo / Richard Drew
    Politik
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    Der Ex-Anwalt von Donald Trump, Michael Cohen, hat bei einer Anhörung im US-Kongress bezweifelt, dass es eine friedliche Machtübergabe geben wird, sollte der US-Präsident Donald Trump die Präsidentschaftswahl 2020 verlieren.

    „Angesichts meiner Erfahrungen mit Trump befürchte ich, dass es im Falle seiner Niederlage bei den Wahlen im Jahr 2020 nicht zu einer friedlichen Machtübergabe kommen wird. Deswegen stimmte ich zu, heute vor Ihnen zu sprechen“, sagte Cohen am Mittwoch bei einer öffentlichen Anhörung vor dem Kontrollausschuss des US-Repräsentantenhauses.

    Seine Anhörung ist laut Medienberichten ein Schuldeingeständnis und eine Anklage gewesen: „Ich schäme mich, dass ich daran beteiligt war, Trumps illegale Taten verheimlicht zu haben, statt auf mein Gewissen zu hören. Herr Trump ist ein Rassist, ein Schwindler, ein Betrüger.“

    „Meine Treue zu Donald Trump hat mich alles gekostet“, resümierte Trumps Ex-Anwalt.

    Im Dezember 2018 wurde Cohen wegen einer Reihe von Straftaten zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, darunter Steuerhinterziehung, Verstoß gegen die Regeln der Wahlkampffinanzierung, aber auch Betrug im Bankensektor und Bereitstellung falscher Informationen an US-Finanzbehörden.

    Nun versucht Cohen, sich aktiv als ein Opfer darzustellen, indem er behauptet, er habe nur die Anweisungen, darunter die illegalen, von Trump befolgt, für den er seit 2007 gearbeitet hatte.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: USA: Kongress-Abgeordneter stellt Trump Gefängnis in Aussicht

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    US-Repräsentantenhaus, US-Kongress, Michael Cohen, Donald Trump, USA