08:14 05 Juni 2020
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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat am Freitag die Ukraine vor der Stationierung von Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite auf dem Territorium des Landes gewarnt.

    Aus der Sicht des Staatschefs von Weißrussland könnte dies eine „Bedrohung für die Staatlichkeit” darstellen.

    „Schon heute munkelt man von der Stationierung von Raketen mit mittlerer und kürzerer Reichweite in der Ukraine… Falls solche Raketen in der Ukraine stationiert werden, wird dies zu einer Katastrophe führen… Man muss verstehen, dass die Russen es nicht zulassen können, dass diese Raketen dort aufgestellt werden, wir werden mit den Russen ganz solidarisch sein. Deshalb sollte die Ukraine auf keinen Fall Schritte in diese Richtung unternehmen, da dies sich wirklich in eine Katastrophe für die ukrainische Staatlichkeit verwandeln kann“, sagte Lukaschenko während eines Treffens in Minsk.

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    Er fügte hinzu, dass die Situation um die Aussetzung des Vertrages über das Verbot atomarer Mittel- und Kurzstreckenraketen (INF) „besorgniserregend“ sowohl für die Ukraine, als auch für Weißrussland sei.

    Lukaschenko betonte, er wolle nicht, dass eine atomare Katastrophe in „unserer alten Mutter Europa aufflammt“.

    US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass Washington am 2. Februar mit dem Ausstiegsverfahren aus dem INF-Vertrag beginne. Somit läuft das Abkommen in einem halben Jahr aus. Laut den Vereinigten Staaten verletzt der neue russische Marschflugkörper 9M729 die Vertragsbestimmungen.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: „Nachgrunzende Satelliten“: Putin über INF-Ausstieg der USA<<<

    Russlands Präsident, Wladimir Putin, kündigte eine „spiegelbildliche Reaktion“ Moskaus auf den Austritt der Vereinigten Staaten aus dem INF-Vertrag an. Der Kreml habe nicht vor, sich an einem aufwendigen Wettrüsten zu beteiligen. Alle Vorschläge zur Abrüstung seien aber auf dem Tisch, „die Türen sind offen“, so Putin. 

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    Tags:
    Stationierung, Raketen, INF-Vertrag, Donald Trump, Alexander Lukaschenko, USA, Ukraine, Weißrussland