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01:31 20 Juli 2019
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    Duma am 14. April, Syrien

    OPCW veröffentlicht Bericht zu Duma-Giftgasangriff

    © AP Photo / SANA
    Politik
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    Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat am Freitag ihren Ermittlungsbericht zu dem Vorfall im syrischen Duma am 7. April 2018 veröffentlicht.

    In ihrem Abschlussbericht gibt die OPCW an, dass eine „toxische chemische Substanz“ als Waffe eingesetzt wurde.

    „Diese toxische Chemikalie enthielt reaktives Chlor. Bei der toxischen chemischen Substanz handelte es sich vermutlich um molekulares Chlor“, hieß es.

    Im April 2018 hatten Medien einen Giftgasangriff in Duma gemeldet. Westliche Staaten machten daraufhin die syrische Regierung dafür verantwortlich. Als Beweis zeigte die Organisation „Weißhelme“ Aufnahmen, die angeblich Duma-Bewohner zeigen, darunter auch Kinder, die von Ärzten nach der Giftgas-Attacke versorgt werden.

    Eine Woche nach dem Vorfall führten die USA, Großbritannien und Frankreich Luftangriffe gegen syrische Objekte durch.

    Der russische Generalstab hatte knapp einen Monat davor, am 13. März, vor inszenierten Provokationen unter Einsatz von Chemiewaffen gewarnt. Später erzählte der elfjährige Junge Hassan Diab gegenüber RIA Novosti über den Film der „Weißhelme“. Er hatte nach eigenen Worten zusammen mit seinem Vater an der Inszenierung teilgenommen.

    Lesen Sie auch>>> „Chemieangriff“ in Duma: Aufnahmen in Hospital inszeniert – BBC-Produzent

    Vor Kurzem hatte ein Produzent des britischen Senders BBC in Syrien, Riam Dalati, auf Twitter eingeräumt, dass die Szenen in einem Krankenhaus in Duma inszeniert waren: Es habe dort keine Todesopfer gegeben. Er habe dafür handfeste Beweise. Nach der Veröffentlichung seiner Tweets schränkte der BBC-Produzent den Zugriff auf seinen Account jedoch ein.

     

     

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    Tags:
    Bericht, Angriff, Chemiewaffen, OPCW, Duma, Syrien