13:36 04 August 2020
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    Der Oppositionsanführer und selbsternannte Übergangpräsident Venezuelas Juan Guaido hat auf seiner Twitter-Seite am Sonntagmorgen seine Rückkehr ins Land angekündigt.

    „Ich kündige meine Rückkehr in das Land an und rufe zu Massendemonstrationen am Montag und Dienstag im gesamten Staatsgebiet auf“, schrieb Guaido.

    ​Am 22. Februar gelang es Guaido trotz des seit Januar in Venezuela geltenden Ausreiseverbots, nach Kolumbien zu fliegen.  Juan Carlos Valdez, stellvertretender Richter der Verfassungskammer des Obersten Gerichtshofs von Venezuela, sagte, dass dem Oppositionsführer wegen Verletzung des Ausreiseverbots bis zu 30 Jahre Gefängnis drohen könne.

    Zuvor hatte der US-Sonderbeauftragte für Venezuela, Elliott Abrams, die venezolanischen Behörden vor Guaidos Verhaftung gewarnt.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Lawrow: Nach Venezuela sind Kuba und Nicaragua „an der Reihe“<<<

    Die Massenproteste gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro hatten am 21. Januar 2019 begonnen – kurz nach dessen Amtseinführung. Nach Beginn der Proteste erklärte sich der Oppositionelle Juan Guaido zum Interimspräsidenten. Die USA erkannten ihn fast sofort als legitimen Staatchef Venezuelas an. Andere Staaten in Europa folgten Washingtons Beispiel. Russland, Mexiko, China und eine Reihe weiterer Staaten erkennen Guaido nicht als legitimen Präsidenten an.

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    Tags:
    Elliott Abrams, Juan Guaido, Kolumbien, Venezuela