16:48 03 August 2020
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    Der neue US-Friedensplan für den palästinensisch-israelischen Konflikt, den Washington als „Jahrhundert-Deal” bezeichnet, ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow anscheinend inakzeptabel für die Palästinenser.

    Im Mittelpunkt stehen dabei „zweifelhafte Austauschgeschäfte”, die international anerkannten Prinzipien der Konfliktlösung zuwiderlaufen, sagte der Chefdiplomat in einem Interview der kuwaitischen Nachrichtenagentur Kuna im Vorfeld seiner Nahostreise.

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    „Wir hören in den letzten zwei Jahren, dass man in naher Zukunft die neue Nahost-Initiative, also den sogenannten „Deal des Jahrhunderts” präsentieren wird, der den Frieden zwischen den Arabern und Israel fördern soll. Seine Bekanntmachung wurde erneut verschoben. Erfolgen soll sie nun, wenn eine neue Regierung in Israel gebildet wird. Laut kursierenden Informationen kann es sich hierbei um zweifelhafte Austauschgeschäfte handeln, die den international anerkannten Normen für die Regelung des Nahostkonflikts zuwiderläuft. Für die Palästinenser scheint die Akzeptabilität eines solchen ‚Deals’ eher zweifelhaft zu sein”, erklärte der Minister am Sonntag.

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    Die Vereinigten Staaten bereiten mittlerweile einen Entwurf der Nahost-Regelung, der als „Deal des Jahrhunderts“ bezeichnet wird, vor. Obwohl die Initiative zu Beginn der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump angekündigt worden war, ist bisher über seine Einzelheiten wenig bekannt. Im Dezember hatte der russische Außenminister, Sergej Lawrow, festgestellt, dass „niemand diesen Deal gesehen hat”.

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    Tags:
    Kritik, Friedensplan, Donald Trump, Sergej Lawrow, Palästina, Israel, Naher Osten, USA