08:04 24 April 2019
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    Russlands Präsident Wladimir Putin

    Putin erwartet vom Inlandsgeheimdienst aktives Vorgehen gegen Korruption

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    Politik
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Föderalen Sicherheitsdienst FSB zu einem möglichst aktiven Handeln bei der Bekämpfung von Korruption aufgefordert und darauf hingewiesen, dass die Staatsmittel für die Entwicklung des Landes und für die Erfüllung des staatlichen Rüstungsauftrages geschützt werden müssen.

    „Ich erwarte von Ihnen aktiveres Handeln bei der Korruptionsbekämpfung. Die großen Finanzressourcen, die das Land für die Entwicklungsziele und für die Umsetzung des staatlichen Rüstungsauftrages bereitstellt, müssen geschützt werden“, sagte Putin am Mittwoch in einer Sitzung des FSB-Kollegiums.

    Putin bat die FSB-Mitarbeiter, diese Arbeit mit Fachleuten des Rechnungshofes, des Föderalen Dienstes für Finanzmonitoring und anderer Ämter zu koordinieren.

    Der Präsident teilte mit, dass im Bereich der Korruptionsbekämpfung 405 Strafverfahren von den Sicherheitsorganen Russlands und weitere 7.000 Verfahren von anderen Rechtsschutzorganen eingeleitet wurden.

    Putin rief ferner dazu auf, auf Verletzungen der Unternehmerrechte von Seiten einzelner Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane sowie der Kontroll- und Aufsichtsbehörden umgehend zu reagieren.

    Er habe in seiner jüngsten Botschaft an die Föderale Versammlung und in einer Sitzung des Kollegiums des Innenministeriums darüber gesprochen, erinnerte der Präsident.

    In der Sitzung des FSB-Kollegiums wurden das Fazit des Jahres 2018 gezogen und die Pläne für das Jahr 2019 besprochen.

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    Strafverfahren, Rüstungsauftrag, Korruption, Bekämpfung, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Wladimir Putin, Russland