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13:21 20 Juli 2019
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    Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa

    Moskau über Situation um Sputnik und RT: Hetzjagd gegen russische Medien

    © Sputnik / Alexej Kudenko
    Politik
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    Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat zu der Situation um die Agentur Sputnik und den Fernsehsender RT in Frankreich Stellung genommen. Nach ihrer Einschätzung wird dort offensichtlich eine systematische Hetze gegen russische Massenmedien betrieben.

    „Es ist unmöglich, einerseits gegen Falschmeldungen, gegen Desinformation zu kämpfen und andererseits gegen Massenmedien zu hetzen. So etwas gibt es nicht“, sagte Sacharowa in einem Briefing.

    Wie die Sprecherin zuvor mitteilte, hat das russische Außenministerium eine Note an die französische Botschaft im Zusammenhang mit den Medieninformationen gerichtet, wonach der französische Präsident Emmanuel Macron auf eine „Einmischung“ des Fernsehsenders RT in die Proteste der „Gelbwesten“ verwiesen habe.

    Laut der Zeitung „Le Point“ sagte Macron bei einem Treffen mit französischen Journalisten, einer der führenden Vertreter der „Gelbwesten“, Eric Drouet, sei „ein Medienprodukt, ein Produkt sozialer Netzwerke“. Laut Macron würden die „Gelbwesten“ vom Ausland aus beraten und ihre Aktivitäten würden durch „gekaufte Accounts in sozialen Netzwerken und von Trollen“ unterstützt. Der französische Präsident hob dabei RT und Sputnik hervor.

    Wie die Chefredakteurin von Sputnik und RT, Margarita Simonjan, darauf sagte, würden die Agentur Sputnik und der Fernsehsender RT keinerlei Accounts in den sozialen Netzwerken kaufen. Sie betonte, dass die „Gelbwesten“ wirklich RT mögen. Denn Videos über ihre Protestaktionen würden Millionen von Views sammeln, und RT-Korrespondenten würden in Live-Sendungen Beifall ernten.

    Laut der Sprecherin erwartet Moskau seit mehr als einem Monat eine Antwort auf die Note, die es im Zusammenhang mit der Erklärung von Emmanuel Macron über Sputnik und RT abgegeben hat.

    „Wir warten mehr als einen Monat lang auf eine Reaktion der französischen Seite auf die russische diplomatische Note, in der darum gebeten wird, die Erklärungen des Präsidenten Frankreichs zu bestätigen oder zu dementieren. In der Wochenschrift ‚Le Point‘ wurden seine Äußerungen hinsichtlich der Agentur Sputnik und des Senders Russia Today, die er den Vertretern radikaler politsicher Strömungen, darunter auch extrem nationalistischer, gleichstellte, in der indirekten Rede wiedergegeben“, so Sacharowa.

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    Tags:
    Hetze, Gelbwesten, RT, Sputnik, Maria Sacharowa, Emmanuel Macron, Frankreich, Russland