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03:01 20 August 2019
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    US-Dollar- und Lira-Banknoten (Archiv)

    Türkei berechnet Verluste wegen möglicher Streichung von US-Handelsvorteilen

    © AFP 2019 / OZAN KOSE
    Politik
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    Die Verluste der türkischen Wirtschaft durch die Entziehung der Handelsprivilegien seitens der USA werden sich auf 63 Milliarden Dollar belaufen. Dies hat die Handelsministerin der Türkei, Ruhsar Pekcan, am Freitag erklärt.

    „Wenn der US-amerikanische Präferenzhandel zu Ende ist, muss die Türkei zusätzliche 63 Millionen US-Dollar an Zollzahlungen tätigen“, zitiert die türkische Zeitung „Hurriyet“ Pekcan.

    Zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump erklärt, er beabsichtige, der Türkei ihre Handelsprivilegien im Rahmen des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) der USA zu entziehen.

    Diese Entscheidung sei „anhand der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes“ getroffen worden, hieß es in einem entsprechenden Brief, den er an den US-Kongress schickte.

    Laut Trump ist die türkische Wirtschaft in den letzten 45 Jahren, in denen die Handelsvorteile im APS-Rahmen galten, stark gewachsen und hat sich diversifiziert. Zudem sei das Einkommensniveau der Bevölkerung gestiegen und die Armut zurückgegangen. Die Exportvielfalt habe sowohl hinsichtlich der Länder als auch der Sektoren zugenommen.

    Nach dem Inkrafttreten dieses Beschlusses würden die türkischen Waren, die zuvor der APS-Regelung unterlagen, zu den üblichen Zollsätzen in die USA eingeführt werden.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: Trump will der Türkei und Indien Handelsvorteile entziehen

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    Tags:
    Zölle, Handel, Türkei, USA