00:41 17 November 2019
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    ORF-Logo vor dem Standort des österreichischen Senders (Archivbild)

    „Nicht reif für EU-Beitritt“: Wien kritisiert Kiews Einreiseverbot für ORF-Reporter

    © AP Photo / Ronald Zak
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    Neben der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl hat nun auch der Präsident des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC), Fred Turnheim, Kritik am Einreiseverbot für den ORF-Reporter Christian Wehrschütz durch Kiew geübt. Darüber berichtete der TV-Sender ORF am Freitag.

    Wie Turnheim sagte, beweise die Ukraine „mit solchen antidemokratischen Maßnahmen, dass das Land noch lange nicht reif für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union ist“.

    Zudem äußerte er die Meinung, dass die Ukraine „sofort die unabhängige journalistische Arbeit des ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz sicherstellen soll“.

    Am Donnerstag hatte Österreichs Außenministerin Karin Kneissl auf Twitter das Vorgehen Kiews verurteilt, das ein Einreiseverbot gegen den österreichischen Journalisten Christian Wehrschütz erlassen hatte.

    Zuvor hatte Kiew gegen den ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz ein Einreiseverbot verhängt. Das sei der österreichischen Botschaft in Kiew vom ukrainischen Außenministerium bestätigt worden, hieß es aus dem Außenministerium. Bundeskanzler Sebastian Kurz und Außenministerin Karin Kneissl sowie der ORF verurteilten laut dem Sender die Maßnahme.

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    Tags:
    Reporter, Kritik, Einreiseverbot, ORF, Twitter, Christian Wehrschütz, Fred Turnheim, Karin Kneissl, Sebastian Kurz, Österreich, Ukraine