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    Kosovo fordert von Serbien Anerkennung – Belgrad reagiert scharf

    © AP Photo / Visar Kryeziu
    Politik
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    Kosovo will die Beziehungen zu Serbien normalisieren – allerdings mit der Bedingung einer offiziellen Anerkennung. Das geht aus einem Positionspapier der Regierung von Premier Ramush Haradinaj hervor. Doch hierzu wird Serbien kaum bereit sein.

    Das kosovarische Parlament will einen „Normalisierungsdialog“ mit Belgrad starten und hat hierfür ein Positionspapier der Regierung von Premier Ramush Haradinaj angenommen.

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    Das Positionspapier sieht allerdings vor, dass die wechselseitige Anerkennung zwischen Serbien und dem Kosovo im Rahmen der bestehenden Grenzen angestrebt wird. Dies sieht Serbiens Ministerpräsidentin Ana Brnabic allerdings als kaum möglich und kritisierte es heute scharf.

    Das kosovarische Positionspapier stehe „im Widerspruch zum gesunden Menschenverstand“ und sei gegen jeglichen Dialog und jeglichen Kompromiss mit Belgrad gerichtet, so Brnabic nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates, die der serbische Präsident Aleksandar Vucic nach der Entscheidung des kosovarischen Parlaments einberufen hatte.

    Das Positionspapier ist am Donnerstag angenommen worden, allerdings in Abwesenheit von Abgeordneten der zwei führenden Oppositionskräfte – der Demokratischen Liga und der Vetevendosje.

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    Tags:
    Normalisierung, Anerkennung, Dialog, Kosovo, Serbien