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02:49 16 Oktober 2019
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    Sahra Wagenknecht (Archivbild)

    „Peinlich” und „Schon wieder am Ende”: Wagenknechts Rückzugsankündigung löst Häme aus

    CC BY 2.0 / DIE LINKE/Martin Heinlein / Bundespressekonferenz und Parteivorstand nach BTW
    Politik
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    Die Ankündigung von Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht, sich von der Spitze der Sammlungsbewegung „Aufstehen” zurückzuziehen, hat Häme bei politischen Gegnern ausgelöst.

    „Wagenknecht bleibt liegen. Will nicht mehr aufstehen. Die Arbeit sollen jetzt andere machen. Peinlich”, twitterte der SPD-Politiker Johannes Kahrs.

    ​Sein Parteikollege Simon Vaut, SPD-Europakandidat aus Brandenburg, sprach von einer „guten Nachricht”, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mitteilte. Wagenknecht sei mit ihrer Bewegung zu recht sang- und klanglos gescheitert: „Ihr nationaler Sozialismus schadet.” Rot-Rot-Grün sei nun „wieder ein bisschen wahrscheinlicher geworden”.

    >>>Mehr zum Thema: Wagenknecht will sich aus „Aufstehen"-Spitze zurückziehen — Medien<<<

    „Aufstehen ist schon wieder am Ende, der linke Traum bleibt wie zu erwarten eine bloße Utopie”, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke via Twitter.

    ​Aber auch in den eigenen Reihen wurde Wagenknecht angegriffen. Dass die Bewegung scheitern werde, sei von Anfang an klar gewesen, schrieb Anke Domscheit-Berg, die für die Linke im Bundestag sitzt, aber kein Parteimitglied ist.

    „Selbstverständlich werde ich mich weiter für „Aufstehen” engagieren und die Bewegung mit aller Kraft unterstützen”, so Wagenknecht via Facebook am Sonntag. „Aufstehen” sei ein großartiges Projekt, das gebraucht werde.

    Zuvor war berichtet worden, dass Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sich einem Medienbericht zufolge aus der Spitze der von ihr initiierten linken Sammlungsbewegung „Aufstehen" zurückziehen wolle. „Wir brauchen eine Neuaufstellung an der Spitze von 'Aufstehen'”, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.

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    Tags:
    Spott, Bewegung, Reaktion, Aufstehen, SPD, Die LINKE-Partei, Sahra Wagenknecht, Deutschland