08:20 20 April 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Stromausfall in Venezuela, Fluggesellschaft lässt Boeings am Boden, Ersthelfer stirbt

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    Politik
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    +++ Stromausfall in Venezuela +++ Äthiopische Fluggesellschaft legt Boeings an die Kette +++ Irans Präsident Rohani startet ersten Staatsbesuch im Irak +++ Ersthelfer stirbt nach Unfall – Autobahn teilweise gesperrt +++ Auch heute noch erhebliche Beeinträchtigungen bei der Bahn +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Stromausfall in Venezuela

    Nach dem massiven Stromausfall in Venezuela hat der selbst ernannte Interimspräsident, Juan Guaidó, unter anderem Deutschland um technische Hilfe und Beratung gebeten. Er habe sich mit Energieexperten mehrerer Länder in Verbindung gesetzt, um einen Ausweg aus der Krise zu finden, sagte Guaidó. Teile des Landes sind seit Tagen von der Stromversorgung abgeschnitten. Das von der Opposition kontrollierte Parlament will heute den nationalen Notstand ausrufen.

    Äthiopische Fluggesellschaft legt Boeings an die Kette

    Nach dem Absturz einer Passagiermaschine mit 157 Menschen an Bord hat die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines ein Startverbot für alle baugleichen Maschinen vom Typ Boeing 737-8 Max verhängt. Das teilte die Gesellschaft heute Morgen mit. Auch wenn man die Unglücksursache nicht genau kenne, habe man sich entschlossen, diese Maschinen als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme am Boden zu belassen, heißt es in der Mitteilung. Chinesische Fluggesellschaften dürfen auf Anordnung der chinesischen Luftfahrtbehörde nach dem Flugzeugabsturz keine Boeing-Maschinen mehr einsetzen.

    Irans Präsident Rohani startet ersten Staatsbesuch in Irak 

    Der iranische Präsident, Hassan Rohani, ist zu seinem ersten Staatsbesuch in den Irak aufgebrochen. Beide Länder haben das Potenzial, die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen auszudehnen, und dieser Besuch werde hoffentlich auch dazu führen, sagte Ruhani heute vor seinem Abflug nach Bagdad. Es ist der erste Irak-Besuch Rohanis als Präsident.

    Ersthelfer stirbt nach Unfall – Autobahn teilweise gesperrt

    Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 1 ist ein Mensch, nach ersten Erkenntnissen ein Ersthelfer, gestorben. Die A1 wurde am frühen Morgen zwischen den Anschlussstellen Elsdorf und Bockel in Richtung Bremen gesperrt und kann nach Polizeiangaben erst im Laufe des Tages wieder freigegeben werden. Zwei Pkws seien in den Unfall bei Gyhum verwickelt gewesen, teilte die Autobahnpolizei mit.

    Auch heute noch erhebliche Beeinträchtigungen bei der Bahn

    Die Deutsche Bahn rechnet wegen der Schäden durch Sturm „Eberhard“ auch heute noch mit großen Problemen im Berufsverkehr. Vor allem in Nordrhein-Westfalen sei mit „erheblichen Beeinträchtigungen“ sowohl im Fern- als auch im Regionalverkehr zu rechnen, sagte ein Bahnsprecher. Reisende sollten sich auf jeden Fall im Vorfeld informieren, ob ihr Zug fährt. Der Sturm war mit Orkanböen bis Windstärke 12 über den Westen und den Süden Deutschlands gezogen.

     

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    Tags:
    Deutschland, Iran, Äthiopien, Venezuela