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    Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu

    Binnen sechs Jahren: Russland stellte mehr als 200 ballistische Raketen in Dienst

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    Politik
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    Russland hat laut seinem Verteidigungsminister Sergej Schoigu von 2012 bis 2018 insgesamt mehr als 200 ballistische Raketen in Dienst gestellt. Außerdem ist die Zahl der hochpräzisen Marschflugkörper laut dem Verteidigungschef drastisch gewachsen.

    In diesen sechs Jahren habe die russische Armee 109 Interkontinentalraketen des Typs „Jars“ sowie 108 ballistische U-Boot-gestützte Raketen erhalten, sagte Schoigu in einer Sitzung des Verteidigungsausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) am Montag.

    Zudem habe Russland die Zahl seiner hochpräzisen Marschflugkörper um mehr als das Dreißigfache erhöht. Noch im Jahr 2012 hätten die russischen Streitkräfte kaum hochpräzise Waffen von großer Reichweite gehabt.

    So habe damals die Zahl der luftgestützten Marschflugkörper bei 37 gelegen. Einsatzfähige Trägerflugzeuge habe es lediglich 30 gegeben.

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    Darüber hinaus sei Russlands Waffenarsenal um drei Atom-U-Boote der Klasse „Borei“, sieben sonstige U-Boote, 3712 modernisierte Panzer und andere Panzerfahrzeuge sowie mehr als eintausend Kampfflugzeuge und Hubschrauber gewachsen.

    In diesem Jahr soll die russische Armee zudem ihre ersten Aufklärungs- und Angriffsdrohnen erhalten.

    Am Montag erklärte der Vorsitzende des Staatsduma-Verteidigungsausschusses, Generaloberst i.R. Wladimir Schamanow, dass Russland nicht beabsichtige, als Erster Raketen in Europa zu stationieren. Moskau werde dies nur als Gegenmaßnahme tun.

     

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    Tags:
    Waffen, U-Boot, Marschflugkörper, Raketen, Russland