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06:06 18 Oktober 2019
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    8. Dezember 1987: Der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow (l.) und US-Präsident Ronald Reagan unterzeichnen den INF-Vertrag im Weißen Haus

    USA erwägen Entwicklung unter INF-Vertrag fallender Raketen

    © Sputnik / Yuri Abramochkin
    Politik
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    Nach dem Einstieg aus dem INF-Vertrag über das Verbot landgestützter Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite erwägen die USA die Möglichkeit zur Entwicklung derartiger Rüstungen. Das teilte Andrea Thompson, Unterstaatssekretärin für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheitsfragen, am Montag in Washington mit.

    „Das Verteidigungsministerium könnte mit entsprechenden Forschungen und Entwicklungen beginnen, die wir bislang unterlassen mussten, weil wir den Vertrag eingehalten hatten. Das Pentagon erwägt seine nächsten Schritte“, wurde Thompson von russischen Medien zitiert.

    In einigen NATO-Ländern wurden Erklärungen laut, wonach für die Vorbereitung einer Antwort auf die angebliche Stationierung von unter den INF-Vertrag fallenden Raketen durch Russland sechs bis neun Monate erforderlich sind. Dabei wurde die Stationierung neuer landgestützter Raketen in Europa nicht ausgeschlossen.

    >>>Mehr zum Thema: „Nachgrunzende Satelliten“: Putin über INF-Ausstieg der USA<<<

    Das Verteidigungsministerium Russlands hatte Anfang Februar ein Satellitenfoto des US-Betriebes Raytheon veröffentlicht, in dem die Produktion bislang verbotener Raketen vorbereitet wird.

     

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