05:19 20 April 2019
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    Was in der Nacht geschah

    US-Diplomaten raus aus Venezuela, EU-Zugeständnisse bei Brexit, Schiffsbrand

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    Politik
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    +++ USA ziehen restliche US-Diplomaten aus Venezuela ab +++ Brexit: EU macht Zugeständnisse +++ US-Luftfahrtbehörde erlässt kein Startverbot für Boeing-Jet +++ Schiffsbrand vor Frankreichs Küste +++ Unwetter mit Toten in Brasilien +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    USA ziehen restliche US-Diplomaten aus Venezuela ab

    Die USA werden diese Woche ihr noch verbliebenes Botschaftspersonal aus Venezuela abziehen. Das kündigte Außenminister Mike Pompeo auf Twitter an. Die Entscheidung spiegele die sich verschlechternde Situation in dem südamerikanischen Land wider. Außerdem schränke die Anwesenheit von US-Diplomaten in der Botschaft die US-Politik ein. Abgesehen von der tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise leidet Venezuela seit Tagen an massiven Stromausfällen. Die Regierung von Staatschef Nicolás Maduro macht dafür einen von den USA geplanten Hackerangriff verantwortlich.

    Brexit: EU macht Zugeständnisse

    Kurz vor der Abstimmung über den Brexit-Vertrag im britischen Parlament hat Premierministerin Theresa May der EU doch noch Zugeständnisse abgerungen. Gemeinsam mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker verkündete May in Straßburg einen Durchbruch bei der umstrittenen irischen Grenzfrage. Unklar ist, ob der Formelkompromiss ausreicht, May im Unterhaus eine Mehrheit für das Austrittsabkommen zu sichern.

    US-Luftfahrtbehörde erlässt kein Startverbot für Boeing Max

    Die US-Luftfahrtbehörde FAA verhängt auch nach dem zweiten Absturz einer Boeing 737 Max 8 in weniger als fünf Monaten zunächst kein Startverbot für Maschinen dieser Bauart. Diese Untersuchung habe gerade erst begonnen und es lägen bislang keine Daten vor, um Schlussfolgerungen zu ziehen oder Maßnahmen zu ergreifen, teilte die FAA heute mit.

    Schiffsbrand vor Frankreichs Küste

    Auf dem aus Hamburg kommenden Containerschiff „Grande America“ ist vor der französischen Atlantikküste ein Brand ausgebrochen. An Bord waren 27 Menschen, sie seien von einem britischen Kriegsschiff gerettet worden, berichtete die zuständige französische Seepräfektur in Brest. Das unter italienischer Flagge fahrende Schiff habe Container und Fahrzeuge an Bord. Das Schiff war auf dem Weg nach Casablanca in Marokko.

    Unwetter mit Toten in Brasilien

    Unwetter mit heftigen Regenfällen haben im Großraum der brasilianischen Metropole Sao Paulo zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mindestens zwölf Menschen kamen ums Leben, teilten die örtlichen Behörden mit. Der Regen begann am Sonntag und ließ mehrere Flüsse in der Region um die Millionenstadt über die Ufer treten.

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