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    Russischer Kampfpilot auf dem Militärflugplatz Hmeimim in Syrien (Archivbild)

    Russische Luftwaffe greift erneut Ziele in Syrien an

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    Nach einer mehrmonatigen Pause hat die russische Luftwaffe am Mittwoch erneut Angriffe in Syrien geflogen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums galt der Schlag der Terrormiliz Haiʾat Tahrir asch-Scham (ehemals al-Nusra-Front) in der Stadt Idlib im Nordwesten des Landes.

    Bombardiert worden sei ein Waffen- und Munitionslager der Terroristen in Idlib, teilte das Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Der Angriff sei mit der Türkei abgestimmt worden. Die besagte Terrorgruppe habe einen Drohnen-Angriff auf den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim im syrischen Latakia geplant.

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    Nach russischen Aufklärungsangaben hatten die Terroristen vor kurzem mehrere Drohnen in das Lager gebracht, teilte das Verteidigungsministerium mit. „Die Terroristen planten, die Maschinen für einen Überfall auf die russische Luftwaffenbasis Hmeimim einzusetzen.“

    Zuletzt hatte die russische Luftwaffe Ende 2018 Angriffe in Syrien geflogen.

    Die russische Luftwaffe unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen Daesh*, al-Nusra-Front und weitere Terrormilizen, die zuvor weite Teile des vorderasiatischen Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. In den letzten Jahren konnte die syrische Regierung die Kontrolle über das Land weitgehend zurückgewinnen.

    * Terrororganisation, in Russland verboten.

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    Tags:
    Verteidigungsministerium, Idlib, Syrien, Russland