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15:18 14 Oktober 2019
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    Eine Frau in Ajn Tarma, Syrien (Archivbild)

    Deutscher Milliardenbetrag für Opfer des Syrienkonflikts

    © REUTERS / Omar Sanadiki
    Politik
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    Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller hat am Donnerstag bei der internationalen Geberkonferenz in Brüssel angekündigt, dass die bereits gegebenen Zusagen für notleidende Menschen ‎in Syrien und für Flüchtlinge in den benachbarten Ländern noch einmal um 1,44 Milliarden Euro erhöht werden.

    Deutschland setze damit ein „starkes Zeichen der Solidarität“, sagte der CSU-Politiker laut der Deutschen Presse-Agentur. Im vergangenen Jahr waren rund 1,47 Milliarden Euro bereitgestellt worden.

    Mit dem bei der Konferenz gesammelten Geld sollen Nahrungsmittel und medizinische Hilfen, aber auch Ausbildungsprogramme für Kinder und Jugendliche finanziert werden. Nach Zahlen der Vereinten Nationen sind allein in Syrien noch immer 11,7 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zudem benötigen Millionen Flüchtlinge in Ländern wie der Türkei, im Libanon und in Jordanien Unterstützung.

    In dem Bürgerkrieg in Syrien gab es nach Schätzungen bereits mehr als 400 000 Tote. Alle Versuche, einen politischen Übergang auf den Weg zu bringen, scheiterten bisher. Die Regierung kontrolliert mittlerweile wieder mehr als zwei Drittel des Landes.

    Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini betonte bei der Konferenz, dass das gesammelte Geld nur in humanitäre Hilfe und nicht in den Wiederaufbau des Landes fließen werde. Mittel dafür werde es nur dann geben, wenn es unter Aufsicht der Vereinten Nationen einen politischen Prozess gebe, sagte sie.

    An der Brüsseler Syrien-Konferenz nehmen Vertreter von rund 80 Staaten und Organisationen teil. Die EU und die Vereinten Nationen hoffen als Organisatoren des Treffens auf Hilfszusagen in Höhe von mindestens 4,3 Milliarden US-Dollar (3,8 Mrd Euro). So viel Geld war bei der Konferenz im vergangenen Jahr zugesagt worden. Die tatsächlichen Zahlungen lagen dann sogar bei rund 6 Milliarden US-Dollar.

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    Russland unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen IS*, al-Nusra-Front und weitere Terrormilizen, die zuvor weite Teile des vorderasiatischen Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. In den letzten Jahren konnte die syrische Regierung die Kontrolle über das Land weitgehend zurückgewinnen. In Rahmen von humanitären Aktionen versorgt das russische Militär Einwohner mit Kleidung, Lebensmitteln und Medikamenten.

    * Terrororganisation, in Russland verboten.

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    Tags:
    Flüchtlinge, humanitäre Hilfe, Nahrungsmittel, Solidarität, Hilfe, Geld, Medikamente, Opfer, Lebensmittel, IS, CSU, Gerd Müller, Federica Mogherini, EU, Libanon, Brüssel, Jordanien, Türkei, Syrien, Deutschland, Russland